
Als Interessenvertretung die Beschäftigten gut zu unterstützen, ist eine äußerst anspruchsvolle Aufgabe. Immer gilt es, ökonomische, betriebliche, kollektive und individuelle Bedürfnisse und Interessen so in Einklang zu bringen, dass möglichst gute Lösungen für alle Beteiligten entstehen. Transformationsprozesse in den Betrieben und aktuelle Krisen steigern nochmals die Komplexität der Anforderungen. Um diesen Anforderungen gerecht werden zu können, braucht es neben solidem Grundlagenwissen auch eine zielgenaue Spezialisierung. Hierbei geht es zum einen um fachliche Fragen wie Freistellungen, Beschlussfassung und Rechtsgrundlagen, zum anderen auch um entwickelte soziale Kompetenzen für die Arbeit mit Menschen. Mit den Wahlen werden betriebliche Arbeitszusammenhänge und Teams immer wieder neu zusammengesetzt, viele neue Vertrauensleute und Betriebsrät*innen wissen noch wenig über ihre Aufgaben und ihre »Werkzeuge«, erfahrenere Interessenvertreter*innen übernehmen neue Arbeitsschwerpunkte oder Ausschussleitungen. Für eine erfolgreiche Arbeit und solide Mitbestimmung ist es wichtig, die Aus- und Weiterbildung systematisch und sinnvoll gemeinsam zu planen.
Aufgaben, Ziele und Struktur systematischer Bildungsberatung und -planung
aktuelle Entwicklungen und Angebote, Themen, Zielgruppen und Rahmenbedingungen der Bildungsberatung
gesetzliche Freistellungsarten für die Aus- und Weiterbildung der
betrieblichen Interessenvertretung
Struktur- und Kompetenzanalyse in Gremien
Bildungsplanung als kontinuierlichen Prozess verankern und Bildungsplaner nutzen
Bildungsangebote für Vertrauensleute und Betriebsräte passgenau auswählen
Bildungsberatung und -planung systematisieren und strukturieren
Um einen Seminarplatz anzufragen kontaktiere bitte Deine Geschäftsstelle. Hier geht es zu der Geschäftsstellensuche.
| Standort | Zeitraum | Seminar-Nr. | Verfügbarkeit |
|---|---|---|---|
| Beverungen | 28.09.2026 - 30.09.2026 | W00026404 | Verfügbar |